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Interview mit Hannah Nardini: Wie sich das Ignorieren von Mitarbeiterwerten am Arbeitsplatz auswirken kann 

Wir haben Hannah Nardini im Mai auf der Clerkenwell Design Week getroffen. Sie ist eine der führenden Arbeitsplatzstrategen Großbritanniens und verfolgt einen einzigartigen und ganzheitlichen Ansatz für Arbeitsplatzlösungen. Ihr Fokus liegt auf der Schaffung einer Umgebung, die die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöht. Im Sedus Showroom London hielt sie einen Vortrag zum Thema „The cost of overlooking employee values in the workplace“. Natürlich haben wir ihr nach diesem inspirierenden Vortrag noch ein paar Expertenfragen zu ihrem Thema gestellt.

  

Könntest du uns einen Einblick in deine Arbeit geben? 

Mein Name ist Hannah Nardini und ich bin von WK Space, einer Unternehmensberatung, die weltweit tätig ist. Unser Hauptsitz befindet sich in Großbritannien, aber wir arbeiten mit vielen Kunden auf der ganzen Welt und betreiben umfassende Forschung. Unsere Arbeit umfasst Arbeitsplatzberatung und Analytik. Wir verbringen mehrere Wochen in Unternehmen, um eine Vielzahl an Daten zu sammeln und legen großen Wert auf die Einbindung der Mitarbeiter. Dabei helfen wir ihnen, Strategien für ihre zukünftigen Arbeitsplätze zu entwickeln und deren Bedürfnisse für die nächsten zehn Jahre zu verstehen. 

Wir führen vollständige Umgestaltungen der Inneneinrichtung durch, wenn dies notwendig ist, und leiten auch Verhaltensänderungen ein. Unsere Strategien zielen darauf ab, die Arbeitsweise der Menschen grundlegend zu verändern. Wir glauben daran, unsere Kunden von Anfang bis Ende zu unterstützen. Deshalb arbeiten wir eng mit allen Mitarbeitern zusammen, um sie während des Veränderungsprozesses zu begleiten und sicherzustellen, dass jede umgesetzte Strategie tatsächlich Erfolg hat. 

  Hannah Nardini bei Vortrag im Londoner Sedus Showroom

Erzähl uns bitte etwas zu dem Thema deines heutigen Vortrags. 

In meiner heutigen Präsentation ging es darum, welche Werte den Mitarbeitern am Arbeitsplatz wichtig sind, sowohl aus der Perspektive der persönlichen Werte als auch der physischen Umgebung. Wir haben uns auch die verschiedenen Generationengruppen angesehen und analysiert, was diese für ihren Arbeitsplatz erwarten. Es war unser Ziel herauszufinden, ob in den nächsten sechs Jahren eine stärkere Rückkehr ins Büro zu erwarten ist und wie der Arbeitsplatz im Jahr 2030 aussehen könnte. 

Wir haben untersucht, wie sich der Arbeitsplatz durch die verschiedenen Generationen verändern wird und welche Anforderungen sie haben. Dabei wurde deutlich, dass sich die Erwartungen an das Büro erheblich verändern werden. 

  

Wie siehst du die Entwicklung hybrider Arbeit? 

Das hybride Arbeiten, welches vor allem durch die Pandemie im Jahr 2020 vorangetrieben wurde, hat die Arbeitswelt auf globaler Ebene grundlegend verändert und ist beispiellos. Ich bin froh darüber, in unserer Generation Teil dieser Entwicklung zu sein. Es ist eine einmalige Gelegenheit, die sich uns bietet. Das hybride Arbeiten ist ein akzeptierter Teil unserer Arbeitskultur geworden und wir können nicht mehr zu den alten Arbeitsweisen zurückkehren. Unser Rat an Unternehmen ist daher, die damit verbundenen Möglichkeiten voll auszuschöpfen. 

Der physische Arbeitsplatz bleibt dennoch wichtig. Es ist entscheidend, Strategien und Wege zu finden, die Menschen wieder zusammenzubringen. So kann man das Beste aus beiden Welten kombinieren. 

 

Hannah Nardini auf der Clerkenwell Design Week 

In unserem Artikel „Ein Atelier als Strategiezentrum“ haben wir bereits vorgestellt, wie WKSpace mit Hannah Nardini arbeiten und herausgefunden, was Ihnen beim Bau und der Einrichtung Ihres eigenen Studios wichtig war. Mehr dazu können unsere Leser hier nachlesen.

Hannah Nardini hat uns auch Fragen zum „Detox Office“ beantwortet. Danke, Frau Nardini, dass Sie uns immer wieder so interessante Einblicke in die Arbeitswelt und deren Wandel geben.

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