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Sedus und Kapsch entwickeln das „Intelligente Büro”

Mit dem System se:connects brachte Sedus erstmalig ein digitales Analysetool zur optimalen Büro- und Arbeitsplatznutzung auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Kapsch BusinessCom AG weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde. Die Präsentation wird auf Bürofachmesse Orgatec in Köln (vom 23. bis 27. Oktober 2018) stattfinden.

Gebäudetechnik wird immer raffinierter und die herausragenden Beispiele von „Smart Buildings” zeigen eindrucksvoll, was heute technisch möglich ist. Von der Beleuchtung, Heizung, Belüftung, über Wegweisung, Sicherheits- und Zutrittskontrollsysteme bis hin zur Vernetzung von Informations- und Kommunikationstechnik – es gibt fast nichts, was noch nicht elektronisch angewendet, gesteuert, digital erfasst und ausgewertet wird und natürlich interessieren sich Facility Manager momentan hochgradig für die Themen Raum- und Flächennutzung.

Statt fester Arbeitsplätze und starrer Bürostrukturen setzen Unternehmen verstärkt auf Smart-Working-Konzepte. Die freie Wahl des Arbeitsplatzes – je nach Aufgaben und Vorlieben – verändert grundlegend auch die Art und Weise, wie wir arbeiten und trägt damit nicht nur zu mehr Wirtschaftlichkeit, sondern auch zu mehr Kreativität und Arbeitszufriedenheit bei.

Mit dem zur Orgatec 2016 vorgestellten System se:connects brachte Sedus erstmalig ein digitales Analysetool zur optimalen Büro- und Arbeitsplatznutzung auf den Markt, das in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Kapsch BusinessCom AG in den letzten Monaten weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ausgestattet wurde. Das Herzstück ist eine Mobile-App in Kombination mit intelligenter IoT-Sensorik als innovative Lösung für die Nutzung und das Management von Arbeitsplätzen in Smart-Working-Umgebungen. Konkret heißt das: Mitarbeiter suchen sich ihren Arbeitsplatz nach Aufgabe und/oder Präferenzen aus, Schreibtische und Bürostühle erfassen über Sensoren die Präsenz ihrer Nutzer und Facility-Manager erhalten anonymisierte, aber sehr wertvolle Daten, die zu effizienter Flächennutzung und -gestaltung eingesetzt werden können.

Holger Jahnke, Vorstandssprecher der Sedus Stoll AG: „Unsere Mobile-App se:connects ist ein wichtiger Baustein der modernen Gebäudetechnik und in der nahen Zukunft, davon bin ich überzeugt, wird es nur noch „die eine App für alles” geben. Mit den Spezialisten von Kapsch haben wir einen kompetenten und innovativen Partner gefunden, der hersteller- und systemunabhängige Lösungen bietet. Vor allem internationale Großkunden mit extrem verschachtelten und komplexen IT-Strukturen erwarten einfache und perfekt funktionierende IoT-Lösungen. Auf unserem Orgatec Messestand zeigen wir deshalb auch exemplarisch und vorbildlich, wie Applikationen, Medientechnik und Videokonferenzsysteme anwenderfreundlich genutzt werden können.”

Jochen Borenich, Vorstand der Kapsch BusinessCom AG: „Wir freuen uns, dass Sedus gemeinsam mit uns diesen Weg zum Smart Office geht. Wir konnten mit unserem durchgängigen „end-to-end“-Konzept für die Digitalisierung überzeugen. Vom Sensor an Stuhl und Tisch über IoT-Gateway Module bis zur Cloud-Plattform und der dazugehörigen Datenanalyse inklusive Dashboard und mobiler Applikation kommt hierbei alles von Kapsch. Als Sedus vor über 125 Jahren die ersten Bürostühle entwickelte, beschäftige sich Kapsch zeitgleich bereits mit Übertragungstechnik in Form von Morsegeräten. Heute im digitalen Zeitalter führen wir genau diese Kompetenzen der beiden traditionsreichen Unternehmen aus der DACH-Region im „Intelligenten vernetzten Büro“ mit se:connects wieder zusammen.“

Wer keine smarten IoT-Lösungen bieten kann, verpasst die Chancen, die das Internet of Things bietet. Darüber sind sich die Fachleute einig. Die Unterscheidung zwischen Sparten wie Hardware, Software und Services funktionieren nicht mehr und die einzelnen IKT-Zweige gehen immer mehr ineinander über. Digitalisierung, das Internet der Dinge und Big Data sind Themen, die alle Unternehmen betreffen und ihre Technologien beeinflussen. Erfahrene IoT-Anwender sind sogar überzeugt, dass Künstliche Intelligenz (KI) nötig ist, um die hohe Komplexität von IT-Umgebungen und die dazugehörigen Datenmengen zu verstehen, die durch Cisco, Microsoft, HP & Co entstanden sind.

Holger Jahnke

Holger Jahnke: „Der IoT-Markt wird sich rasant weiterentwickeln und uns alle noch engmaschiger vernetzen. Was für wenige noch nach ‚Big Brother‘ klingt, wird für die Mehrheit Vorteile und Nutzen bringen. Aus meiner Sicht wird die intelligente Vernetzung zur Kernfunktion von Produkten und Dienstleistungsangeboten wie z. B. nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle.

Der Begriff ‚Künstliche Intelligenz‘ ist übrigens schon 15 Jahre vor der ersten bemannten Mondlandung entstanden. Als Neil Armstrong im Jahr 1969 als erster Mensch den Mond betrat, wusste jedoch keiner so recht, was er da eigentlich sollte. In erster Linie ging es um den Beweis, dass es technisch überhaupt machbar ist. Wenn wir bei diesem Beispiel bleiben, sind wir von Sedus und Kapsch gerade unterwegs zum Mars, um den Beweis für die Machbarkeit des Smart Office anzutreten. Auf der Orgatec in Köln ist in Halle 8 am Stand B50 eine Zwischenlandung geplant.”

Ergänzende Informationen:

Die Kapsch BusinessCom AG ist ein Unternehmen der Kapsch Group mit Sitz in Österreich und unterstützt als führender Digitalisierungspartner Unternehmen bei der Steigerung der Business Performance und Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Kapsch agiert dabei als Berater, Systemlieferant und Dienstleistungsanbieter. Das umfangreiche Portfolio umfasst Technologielösungen für intelligente und vor allem sichere ICT-Infrastruktur, smarte Gebäude-, Medien- und Sicherheitstechnik sowie Outsourcing-Services. Die Kapsch BusinessCom AG erzielte im Geschäftsjahr 2017/18 einen Umsatz von 318 Mio. EUR und beschäftigt rund 1200 Mitarbeiter.